Image aérienne de l'aéroport de Sion

Keine Steuergelder für Privatjets !

Zu den Unterschriftenbogen

Das « Gesetz über die Verwaltungs- und Betriebsgesellschaft des Flughafens Sitten » sieht eine Verstaatlichung des Flughafens Sitten vor. Ziel des neuen Gesetzes ist es, die Zahl der kommerziellen Flüge zu erhöhen und den Flughafen Sitten attraktiver für Privatjets zu machen. Das bringt Kosten für die Allgemeinheit, bedeutet mehr Lärm und Luftverschmutzung für die Bevölkerung und steht im Widerspruch zu den Klimazielen des Kantons. Damit sich die Walliser Bevölkerung zum Gesetz äussern kann, wurde das Referendum lanciert.

Ein Flughafen für wen und zu welchem Preis ?

Keine Steuergelder verschwenden

Das Gesetz sieht vor, Millionen in einen defizitären Flugha­fen zu investieren. Sämtliche Walliser Gemeinden sollen sich am Betrieb und am Defizit beteiligen. Diese Gelder könnten für Projekte verwendet werden, die der gesamten Bevölkerung nützen.

Keine Privilegien für Reiche

Auf dem Flughafen von Sitten starten und landen vor allem Geschäftsflugzeuge und Privatjets (viele davon ohne Passagiere). Die Bevölkerung hat davon keinen Nutzen. Öffentliche Gelder sollen dort eingesetzt werden, wo sie möglichst vielen zugutekommen.

Kantonale Klimaziele einhalten

Der Ausbau des Flughafens Sitten steht im Widerspruch zu den Klimazielen des Kantons. Privatjets gehören zu den klimaschädlichsten Verkehrsmitteln über­haupt. Ein Privatflug stösst pro Passagier bis zu 30-mal mehr CO₂ aus als ein Linienflug in der Economy-Class.

Zum Schutz unserer Lebensqualität

Mehr Flüge bedeuten mehr Lärm, mehr Abgase und weniger Lebensqualität. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Zentralwallis bekommen die Belastungen direkt zu spüren.

Internationale Bahnverbindungen als Alternative

Anstatt in eine Luftverkehrsinfrastruktur mit Privatjets zu investieren, könnte die Schieneninfrastruktur ausgebaut werden. Von Investitionen in internationale Bahnverbindungen profitiert die gesamte Bevölkerung und der Walliser Tourismus.

Konzentration auf die Rettung und die Innovation

Der Bereich der Luftrettung und die Forschung zur Elektrofliegerei sollen fortgeführt werden. Dazu braucht es aber keine hohen Investitionen und keine Kostenbeteiligung aller Gemeinden für einen Flughafen für Superreiche.

Betroffene sollen mitentscheiden können

Wer direkt von den Auswirkungen des Flughafens Sitten betroffen ist, soll mitentscheiden können. Das neue Gesetz sieht jedoch vor, dass die Stadt Sitten und die umliegenden Gemeinden bei Fragen zum Flughafen nur wenig mitentscheiden können.

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Das Referendum unterschreiben

Drucken Sie den Unterschriftenbogen aus, unterschreiben Sie ihn und lassen Sie ihn von möglichst vielen Personen in Ihrem Umfeld unterschreiben (Achtung: eine Liste pro Gemeinde). Senden Sie uns das Formular anschliessend so schnell wie möglich zurück (Frist: 16. Juni 2026) !

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